2021 – 12h Estoril: ERC Endurance Ducati glänzt mit Rang sieben

2021 – 12h Estoril: ERC Endurance Ducati glänzt mit Rang sieben

Mathieu Gines, Louis Rossi und Etienne Masson haben die Ducati Panigale V4R EWC nach zwölf Stunden auf dem siebten Platz ins Ziel gebracht. 

Estoril, Portugal. ERC Endurance Ducati hat bei der zweiten Saisonstation der FIM Endurance World Championship 2021 mit dem siebten Platz eine weitere Zielankunft der Ducati Panigale V4R in der Langstrecke gefeiert. Mathieu Gines, Louis Rossi und Etienne Masson sahen nach 410 Runden auf dem 4,182 Kilometer langen Circuito do Estoril in Portugal das Ziel mit nur sieben Runden Rückstand auf die Sieger. Nur knappe 30 Sekunden fehlten auf den besseren sechsten Platz. 

Dabei hatte die Mannschaft einiges zu tun. Gines hatte zwei kleine Ausrutscher, die aber dennoch Reparatur-Arbeiten nach sich zogen. Von der Renn-Pace her war das Trio jedoch so gut aufgestellt, dass man um Sieg und Podest hätte mitkämpfen können. Rund zehn Minuten stand man länger in der Box, als die Konkurrenz vor der Panigale – das hätte vier bis fünf Runden mehr ergeben und somit das erste Podest. Doch die Langstrecke bietet eben immer wieder ihre eigenen Gesetze. 

Insgesamt kann man mit dem Saisonverlauf bisher zufrieden sein: Bei den beiden bisher gefahrenen Rennen war man immer im Ziel – was eine der Hauptvoraussetzungen in der Langstrecke ist. 49 Punkte hat das Team gesammelt und liegt damit auf dem sechsten Platz der WM-Tabelle – nur 38 Punkte hinter den Führenden von SRC Kawasaki. 

Der nächste Lauf zur FIM Endurance World Championship findet am 18./19. September mit den 24 Stunden „Bol d’Or“ in Le Castellet statt. Das Finale ist für den 07. November mit den legendären 8 Stunden von Suzuka in Japan geplant. 

Mathieu Gines:
„Zunächst einmal möchte ich mich bei allen im Team für meine beiden Stürze entschuldigen. Es waren zwar nur kleine Ausrutscher, aber dennoch haben wir dadurch einiges an Zeit liegen lassen. Ich konnte zwar beide Male noch weiter fahren, aber die Reparatur hat doch gekostet. Trotzdem konnten wir eine starke Rennpace von 1:40 und 1:41 zeigen – genau wie alle anderen Spitzenteams bei dieser Hitze auch. Wir haben gesehen, dass wir auch ganz vorn mit spielen können und das gibt uns Hoffnung für das nächste Rennen in Le Castellet.“

Louis Rossi:
„Ein weiteres, starkes Rennen von uns allen. Stürze können passieren – das weiß auch ich. Aber wir haben nie aufgegeben und haben immer weiter gekämpft und am Ende gab es wieder eine Zielankunft mit unserer EWC-Ducati Panigale V4R. Natürlich wäre mehr als Rang sieben drin gelegen, aber mittlerweile sind wir mit diesem Projekt in der Weltspitze der Langstrecke angekommen. Ich denke bis zu unserem ersten Podest ist es nicht mehr weit – wir haben alle Zutaten, die es dafür braucht.“

Etienne Masson:
„Dieses Rennen war durchaus positiv für unser gesamtes Team! Wir sind extrem starke Zeiten gefahren und waren bei der Musik dabei. In diesem Rennen haben fast alle Mannschaften an irgendeinem Punkt Pech oder Stürze gehabt – das war heute alles leicht zu machen bei diesen Temperaturen. Wir haben aber auch nie aufgegeben und so am Ende Platz sieben geholt. Ich denke, dass Le Mans und Estoril unsere Basis zementiert haben und dass wir optimistisch nach vorn schauen können.“