24h Motos 2022: ERC Endurance Ducati in Le Mans mit Startplatz fünf

24h Motos 2022: ERC Endurance Ducati in Le Mans mit Startplatz fünf

ERC Endurance Ducati hat sich im Qualifying zu den 24 Stunden von Le Mans mit Philipp Öttl (GER), Xavi Fores (ESP) und David Checa (ESP) den fünten Startplatz erkämpft. Das bedeutet, dass das Team auf der Ducati Panigale V4R EWC bereits den ersten WM-Punkt der Saison auf dem Konto. 

Karlsruhe / Le Mans. ERC Endurance Ducati startet bei den 24 Stunden von Le Mans 2022 vom fünften Rang aus in die Tagesdistanz. Öttl, Fores und Checa lieferten allesamt starke Zeiten ab. 

Seit diesem Wochenende gilt aber ein neues Qualifying-Prozedere, bei dem nur noch der schnitt der zwei schnellsten Fahrer eines jeden Teams für das Qualifying-Mittel gebildet wird. Bisher waren immer alle drei Fahrer einbezogen worden. 

Nach den Personal-Problemen, die den Anfang der Woche geprägt hatten, hat sich ERC Endurance Ducati am ersten Trainingstag am Donnerstag stark präsentiert. Öttl fand seinen Platz im Team und konnte auch direkt starke Zeiten fahren. Dank Fores konnte die Mannschaft das Freie Training am Donnerstag auf Platz eins beenden. 

Im zweiten Qualifying am Freitag wurde ein noch stärkeres Abschneiden durch einen Sturz von Fores verhindert. Rider ok und auch die EWC-Panigale konnte schnell repariert werden. 

Philipp Öttl:
„Es ist mein erster Einsatz in der Langstrecke, aber die EWC-Panigale V4R lässt sich echt super fahren. Sie ist zwar ganz anders, als meine WorldSBK-Ducati, aber ich komme gut mit ihr zurecht. Konstante 35er-Zeiten sollten am Tag für mich kein Problem sein, wie es Nachts laufen wird, müssen wir noch sehen. Ich hoffe, dass ich dem Team bestmöglich helfen kann.“

Xavi Fores:
„Zunächst einmal möchte ich mich bei meinem Team entschuldigen, dass ich im Qualifying gestürzt bin. Wir wollten unbedingt die Pole angreifen und da kann so etwas leider passieren. Wichtig aber ist, dass wir für das Rennen stark aufgestellt sind und morgen gilt es dann.“

David Checa:
„Wie ich schon vor dem Wochenende gesagt habe: Wir stehen stark da, unsere Ducati Panigale V4R funktioniert tadellos und wir haben alle drei eine starke Pace. Das Potenzial für das Podest ist sicher da und wenn möglich wollen wir um den Sieg kämpfen. Wie immer: Es kann alles passieren in der Langstrecke und wichtig ist als erstes, dass wir fehlerfrei durch fahren und ankommen.“

Franky Hoffmann – Team Manager:
„Nachdem Anfang der Woche die Telefonleitungen heiß geglüht sind, weil wir Chaz Davies ersetzen mussten, der Lorenzo Zanetti ersetzen sollte – haben wir mit Philipp Öttl eine richtige Entscheidung getroffen. Er passt super in die Mannschaft und ist auch nach wenigen Runden schon schnell und zeigt vor allem Team-Spirit. Xavi ist im Qualifying leider gestürzt, aber das passiert eben auch. Ihm ist nichts passiert, dass ist die Hauptsache. Und David – der wird seinem Ruf als mehrfacher Endurance-Weltmeister halt gerecht und ist eine sauschnelle Bank für uns. Ich kann es kaum erwarten, dass es morgen los geht.“