ERC Endurance Ducati: In Estoril 2020 mit Gines und Barrier

ERC Endurance Ducati: In Estoril 2020 mit Gines und Barrier

Beim Finale der FIM Endurance World Championship 2019/2020 wird ERC Endurance mit den Fahrern Louis Rossi, sowie Team-Rückkehrer Mathieu Gines und Neuzugang Sylvain Barrier antreten. 

Diese Woche steigt das Finale der Langstrecken-Weltmeisterschaft mit den 12 Stunden von Estoril in Portugal und ERC Endurance Ducati hatte einige Fahrerfragen zu lösen. An Bord bleibt der französische EX-GP-Pilot Louis Rossi. Dieser wird verstärkt durch Mathieu Gines, der die ERC-Mannschaft bereits aus früheren Tagen kennt. Neu hinzu kommt der Franzose Sylvain Barrier, der sonst in der Superbike-Weltmeisterschaft unterwegs ist, aber auch schon über Langstrecken-Erfahrung verfügt und in Le Mans zum Beispiel schon als Sieger der Open-Klasse auf dem Podest stand. 

Randy de Puniet steht für die 12 Stunden von Portugal nicht zur Verfügung, da am gleichen Wochenende die MotoGP-Weltmeisterschaft auf dem Circuit Montmelo de Barcelona-Catalunya in Spanien gastiert und de Puniet daher seinen Verpflichtungen als Kommentator für Canal+ nachkommen muss. 

Julien da Costa hat mit den 24 Stunden von Le Mans vor wenigen Wochen seine Karriere in der Langstrecken-Weltmeisterschaft beendet.

Das Trio wird in Portugal die nächsten Evolutionsstufen der Ducati Panigale V4R EWC Maschine erhalten. 

Der Circuito do Estoril ist neu im Kalender der FIM-EWC und durch die Covid-19-bedingten Kalenderänderungen ins Saisonformat gerutscht. Für Louis Rossi hat diese Strecke eine ganz besondere Geschichte: Hier debütierte der Franzose im Jahr 2007 erstmals in einem Grand-Prix der 125ccm-Klasse. 

Louis Rossi:
„Ich freue mich auf das Finale der FIM Endurance World Championship 2019/2020 in Estoril! Ich kenne die Strecke und habe 2007 dort mein Grand-Prix-Debüt in der 125ccm-Klasse gefahren. Ich habe tolle Erinnerungen aus Estoril und mag die Strecke. Wir könne dort sicher ein gutes Ergebnis erwarten. Bei den 24 Stunden von Le Mans haben wir gesehen, dass unsere Ducati Panigale V4R sehr schnell und ein starkes Motorrad ist. Zum aktuellen Standpunkt unseres jungen Projektes, könnte es uns bei ERC Endurance Ducati auch entgegen kommen, dass es nur ein 12-Stunden-Rennen ist. Podium? Warum nicht!“

Mathieu Gines:
„Ich freue mich, wieder bei ERC Endurance zu fahren und bin schon gespannt auf die EWC-Spezifikation der Ducati Panigale V4R. Ich kenne das Team und weiß, wie professionell sie arbeiten. Auch die meisten Mechaniker und Techniker kenne ich schon, was sicher von Vorteil ist. Ich habe auch gesehen, was das Team bei den 8 Stunden von Malaysia in Sepang und bei den 24 Heures Motos in Le Mans geschafft hat und das waren bei diesem jungen Projekt wirklich tolle Erfolge. Ich hoffe, dass ich zur Entwicklung der Endurance Panigale V4R beitragen kann und werde alles geben, damit wir das bestmögliche Resultat nach Hause bringen können.“

Sylvain Barrier:
„Ich freue mich, dass ich wieder in der FIM Endurance World Championship an den Start gehen kann und dass mich ERC Endurance Ducati in ihrem Projekt haben will. Das Team tut alles, um erfolgreich zu sein. Ich habe in der WorldSBK Spaß mit der Ducati Panigale V4R und bin jetzt sehr darauf gespannt, wie dieses Motorrad im EWC-Spec sein wird. Ich habe auch schon viele Jahre mit Michelin gearbeitet und kenne ihre Reifen, daher bin ich auch darauf gespannt, wie sich das Motorrad mit Michelins fährt. Ich habe ERC Endurance auch in Sepang und Le Mans verfolgt und kenne das immense Potenzial der Mannschaft, der Fahrer und des Motorrades. Das Team ist hochmotiviert, um bei den 12 Stunden von Portugal in Estoril gut abzuschneiden. Ich freue mich auch darauf, wieder mit Mathieu Gines zu arbeiten, mit dem ich schon in der Vergangenheit zusammen gefahren bin und Louis Rossi kennen zu lernen.“

Schreibe einen Kommentar