ERC Endurance in Sepang mit Top-Ten: EWC-Bestmarke für Ducati

ERC Endurance in Sepang mit Top-Ten: EWC-Bestmarke für Ducati

Sepang International Circuit, Malaysia. Erfolgreiches Debüt für ERC Endurance und die Ducati Panigale V4R bei den 8 Stunden von Sepang in Malaysia: Ondrej Jezek (CZE), Randy de Puniet (FRA) und Louis Rossi (FRA) steuerten ihr neues Motorrad in den Top-Ten durchs Ziel. Aufgrund verheerender Witterungsbedingungen, konnte das Rennen nach starken Regenfällen nur verkürzt gefahren werden. Am Ende sahen Jezek, de Puniet und Rossi das Ziel auf dem zehnten Platz, was das beste Ergebnis für Ducati in der Langstrecken-Weltmeisterschaft aller Zeiten bedeutete. 

Der Wechsel auf Ducati war bei ERC Endurance erst kurz vor dem Sepang-Lauf beschlossen worden – der zweiten Saisonstation der FIM Endurance Weltmeisterschafts-Saison 2019/2020. Das erste Roll-Out mit der brandneuen Ducati Panigale V4R hatte erst am Mittwochvormittag stattgefunden. Sofort war die Mannschaft an die Arbeit gegangen und auch sofort stellten sich erste Fortschritte ein. Auf der Suche nach der Grundabstimmung wurden bereits erste Teilerfolge errungen. 

Insgesamt kann die Malaysia-Reise von ERC Endurance Ducati als ein Erfolg gesehen werden: Das Team qualifizierte sich auf dem siebten Rang und zog damit in die Top-Ten-Time-Trial am Donnerstagabend ein. 

Randy de Puniet nahm den Kampf um die Pole-Position in der Superpole auf und bestätigte den siebten Startplatz. 

Das Rennen selbst war wegen starker Regenfälle mehrfach unterbrochen worden, es brauchte außerdem drei Anläufe, ehe schließlich hinter dem Safety-Car das Rennen frei gegeben werden konnte. Am Ende wurde die Rennzeit gar nur auf zweieinhalb Stunden eingekürzt. 

Jezek, de Puniet und Rossi hatten dabei die schwierigen Bedingungen bestens im Griff, machten keine Fehler und arbeiteten sich nach einem vorsichtigen Start ins Rennen stetig wieder nach vorn. Als viele andere Mannschaften stürzten, blieben die Ducati-Piloten sitzen: Das Grundziel war es, die Ziellinie bei der ersten Ausgabe der „Races of Malaysia“ zu sehen.

Das Team kam am Ende auf den zehnten Rang, was zwölf WM-Punkte für die FIM Endurance Weltmeisterschaft 2019/2020 bedeutete. 

Ondrej Jezek:
Was für ein Rennen, was für ein spektakuläres erstes Wochenende für uns bei ERC Endurance und auf der neuen Ducati Panigale! Wir wussten alle, dass dieses Wochenende für uns schwierig werden würde – aber eben auch spannend und interessant. Es ist eine große Ehre, Teil dieses Teams und Projektes zu sein. Das Rennen selbst war aber mehr als komisch und wir haben bei vielen anderen Teams auch gesehen, dass Fehler leicht zu machen waren. Daher geht mein Respekt an die ganze Mannschaft von ERC Endurance Ducati und meine Teamkollegen, dass wir alles safe und sicher über die Bühne gebracht haben. Wir haben schon jetzt eine gute Basis und freuen uns auf Le Mans im April.

Randy de Puniet:
Ich bin glücklich, wie das Wochenende und das Rennen gelaufen ist. Das waren schwierige Bedingungen da draußen und wir alle sind das Ganze defensiv angegangen – es gab echt mehr zu verlieren, als zu gewinnen. Wir brauchen auf der Ducati Panigale noch viel mehr Kilometer im Trockenen und wir brauchten im Nassen daher keine Dinger reißen. Am Ende die Top-Ten zu erreichen – das ist für so ein junges und spannendes Projekt wie ein Sieg.

Louis Rossi:
Wieder ein schwieriges und komisches Rennen: Aber wir sind als Zehnte ins Ziel gekommen und das ist das beste Ergebnis aller Zeiten für Ducati in der FIM Endurance World Championship. Eine geile Woche und ein richtig spannendes Projekt! Ich bin mehr als happy, Teil davon zu sein und auch darüber, was wir dieses Wochenende erreicht haben.“

Uwe Reinhardt – Teambesitzer:
Top-10 in unserem ersten Rennen auf Ducati – davon hätten wir vor ein paar Tagen nicht mal zu träumen gewagt! Ein perfekter Start für dieses neue und spannende Projekt! Ondrej, Randy und Louis haben auf der Strecke einen perfekten Job gemacht, besonders bei diesen schwierigen Witterungsbedingungen. Aber auch das Qualifying und die Sessions, die im Trockenen gefahren worden sind, waren ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, wie neu alles ist. Wir sind in die Superpole eingezogen und sind von sieben ins Rennen gegangen! Insgesamt können wir mit dieser Woche hier mehr als zufrieden sein! Der Grundstein ist gelegt und nun werden wir in Le Mans weiter arbeiten. Ich danke meinem ganzen Team, Ducati, BARNI Racing und allen, die an diesem Erfolg hier mitgearbeitet haben.